Sehr geehrter Herr Professor Schellnhuber,
sehr geehrte Damen und Herren,
Klugheit bewährt sich in der Fähigkeit zur Veränderung – dieser Gedanke wird in aphoristischer Form mal Albert Einstein, mal Stephen Hawking zugeschrieben. Ihr Gipfel ist davon durchdrungen: Sie wollen Konzepte für nachhaltiges Bauen entwickeln. Genau diese Konzepte brauchen wir.
Ein effizienter Einsatz begrenzt verfügbarer Ressourcen und Energien; Schutz von Umwelt und Gesundheit vor Schadstoffen; die Schaffung dauerhafter, werthaltiger Bauwerke, mit Materialien, die am Ende wiederverwendbar sind: Wenn wir diese Ziele erreichen, haben wir uns veränderten Bedingungen angepasst – und uns mithin als klug erwiesen.
Wenn es darum geht, im Gebäudebereich die Klimaschutzziele zu erreichen, dann ist das Bauen mit Holz eine zukunftsweisende Option – gerade in Deutschland. Unter den Bauprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen ist Holz in Deutschland der bedeutendste. Serielles Bauen mit Holz dient dem Klima und schafft schnell neuen Wohnraum.
Die Bundesregierung hat das verstanden und hat begonnen, gute Bedingungen für die innovative Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu schaffen. Mit der verabschiedeten Strategie zur Stärkung des Holzbaus leisten wir einen wichtigen Beitrag für ein klima- und ressourcenschonendes Bauen. Das Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen wird als zentraler Akteur diesen Transformationsprozess auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten und die Bauwirtschaft nachhaltig stärken.
Der heutige Gipfel beschäftigt sich nicht nur mit der Bedeutung, die das Bauen mit Holz für den Klimaschutz hat. Denn ganz allgemein: Wirtschaft und Bausektor können von effektivem Klimaschutz profitieren. Wie das gelingen kann – auch auf diese Frage suchen und geben Sie Antworten. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und wünsche diesem Gipfel allen Erfolg!